Veröffentlicht am 9. Jänner 2026
Heute stehe ich mitten in meiner Werkstatt im Chaos...
Ich zeige diesen ungeschönten Blick, weil hinter den fertigen Werken oft ein langer Weg liegt, den man von außen nicht sieht.
Wenn Leidenschaft zur Last wird
Alles fing eigentlich schon viel früher an. Bereits 2024 hatte ich die Vision, ein Halloween-Event direkt in meiner Heimat- und Geburtsstadt Berndorf, im Theaterpark zu veranstalten. Da mir das damals von der Stadtgemeinde jedoch verwehrt wurde, habe ich „Halloween Town“ kurzerhand am Guglzipf ins Leben gerufen und ganz allein organisiert. Ein großes Danke gilt hier Gerhard Weiner vom Verein Guglzipf, der mir die Fläche zur Verfügung gestellt hat, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre. Auch wenn ich beim Aufbau und Ablauf großartige Unterstützung von meiner Familie und einigen Ausstellern hatte, war es mein Herzensprojekt, das ich aus dem Nichts gestemmt habe. Der Erfolg und der Ansturm waren so gewaltig, dass die Sicherheitsauflagen eine Wiederholung 2025 dort oben leider unmöglich machten.
2025 floss diese Idee dann in die „Geisterstadt Berndorf“. Gemeinsam mit Elfi Holzinger, die durch ihre guten Kontakte und ihren Einfluss Türen öffnen konnte, die mir zuvor verschlossen blieben, wollten wir diese Vision gemeinsam nun endlich in der Stadt groß machen. Wir haben unsere Projekte verwoben und auch ich habe als Mitorganisatorin wieder alles gegeben. Die Planung und Mitorganisation war immens zeitaufwendig und hat mich wochenlang davor bereits voll beansprucht.
Herzblut, das im Schatten blieb
Doch während die persönliche Wertschätzung und der Dank von Elfi da waren, blieb mein Anteil, die ursprüngliche Wurzel von „Halloween Town“, in der medialen Wahrnehmung und in den Berichten der Gemeinde unsichtbar. Es fühlte sich an, als würde man zwar das fertige Haus feiern, aber vergessen, wer das Fundament gegossen hat. Das war emotional sehr verletzend und hat mich zusätzlich zur körperlichen Verausgabung immens viel Kraft gekostet.
Bittere Folgen
Der massive Zeitaufwand für Halloween hatte jedoch noch eine weitere, bittere Folge: Mir fehlte diese Zeit massiv für die Vorbereitungen auf mein wichtiges Weihnachtsgeschäft. Ich konnte nicht im gewohnten Maße vorarbeiten, was mich nach Halloween direkt in einen extremen Stress-Marathon katapultiert hat. Ich musste den Rückstand mit Gewalt aufholen, während mein „Tank“ eigentlich schon leer war. Dass mich in dieser Zeit auch privat einiges emotional sehr gefordert hat, kam erschwerend hinzu, aber das gehört in meinen privaten Bereich.
Die nie enden wollenden Ideen im Auf und Ab
Was viele nicht wissen: Es gibt Menschen – und dazu gehöre ich –, die in Wellen funktionieren. In der Fachwelt nennt man das Initiatoren, von denen es gar nicht so viele gibt. Das bedeutet: Ich funktioniere in einem ständigen Auf und Ab. Mein Gehirn macht niemals Pause. Tag und Nacht schwirren neue Projekte durch meinen Kopf, die Visionen sind unaufhörlich da. Doch während mein Kopf sowohl im Hoch als auch im Tief niemals stillsteht, fehlt mir in der ruhigen Phase der Welle schlichtweg die Kraft, diese Ideen auch wirklich in die Tat umzusetzen. Und während ich noch in dieser Phase stecke, klopfen schon wieder die nächsten Ideen an, obwohl ich die vorherigen noch gar nicht anpacken konnte.
Mein Kopf rennt, die Ideen sprudeln, aber mir fehlt momentan einfach die Kraft, die Dinge wieder anzupacken. Ich stecke nach diesen intensiven Monaten in einer Phase fest, in der ich regenerieren muss.
Ein neues Gerät zieht ein
Ich sitze hier im Chaos und weiß, dass ich Platz schaffen muss. Platz für ein neues, technisches Herzstück, das bald einzieht. Ein Profi-Laser, mit dem ich all die Projekte, die mir schon so lange im Kopf herumschwirren, endlich verwirklichen kann. Es wird etwas ganz Besonderes entstehen – ich habe gefühlt hunderte Ideen …
Ich schaffe diesen Raum jetzt bewusst, weil der neue Profi-Laser eine Investition in meine Zukunft ist und mir hilft, einige meiner Visionen endlich so umzusetzen, wie ich es mir vorstelle.
Aber bevor dieser Laser seinen Platz findet, muss ich hier umbauen. Mir bleibt gerade nichts anderes übrig, als auf die nächste Welle meiner Kraft zu warten, anstatt mich mit Gewalt durchzupeitschen. Ich bin sehr dankbar für meine Orgonite in meinem Umfeld – ohne ihre energetische Unterstützung wäre ich vermutlich schon viel früher an meine Grenzen gestoßen. Sie helfen mir, in meiner Mitte zu bleiben, während ich meinem System die Zeit gebe, die es gerade braucht.
❤️ Danke, dass ihr mich auf diesem ehrlichen Weg begleitet. Die nächste Welle kommt bestimmt – und mit ihr viele neue Projekte.
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025
Seit dem Frühling 2025 spukt die Vision dieser einzigartigen Kollektion in meinem Kopf herum: Ich wollte ein Set erschaffen, das die Magie des Kosmos mit der Kraft der Handarbeit verbindet – eine Duftkerze und einen Edelstein, perfekt abgestimmt auf jedes Sternzeichen.
Ich habe den Markt durchforstet. Sets mit Geburtssteinen gibt es überall. Aber ich habe etwas vermisst: Ein Produkt, das nicht nur die Stärken bestätigt, sondern den Menschen dort abholt, wo er im Leben tatsächlich Unterstützung braucht. Also beschloss ich, diese Vision Realität werden zu lassen.
Die wahre Herausforderung: Das Gesetz des Ausgleichs
Mein Ziel war klar: Ich wollte mich von allen gängigen, überall publizierten Geburtsteinen abheben. Die meisten Steine stärken die ohnehin schon kraftvollen Eigenschaften eines Zeichens. Ich aber suchte das Gegenteil:
Ich wollte einen Edelstein finden, der dort Ausgleich und Stabilität schafft, wo die Persönlichkeit besondere Herausforderungen erlebt.
Einen Stein, der die Persönlichkeit in ihrem Alltag harmonisierend unterstützt und stabilisiert.
Dafür begann im Sommer 2025 die intensive Recherche. Nach über 30 Jahren Erfahrung in der energetischen Arbeit konnte ich hier bewusst und intuitiv vorgehen. Ich habe jeden einzelnen Stein geprüft und energetisch auf das jeweilige Sternzeichen getestet. Tatsächlich benötigte ich nicht 12 verschiedene Steine: Meine Prüfung ergab, dass sechs zentrale Steine die optimalen Ausgleichsenergien für alle zwölf Sternzeichen liefern – nämlich Bergkristall, Rosenquarz, Roter Jaspis, Amethyst, Tigerauge und Schwarzer Obsidian.
Welcher dieser Steine welches Sternzeichen ausgleicht, soll jedoch ein kleines, magisches Geheimnis bleiben, das man erst mit beim auspacken lüften wird.
Die Essenz des Ausgleichs: Der Duft als unterstützender Anker (Das Duftverständnis)
Als der passende Stein gefunden war, ging es an das Herzstück des Sets: die Duftkerze. Auch hier musste es ein Duft sein, der nicht einfach das Sternzeichen beschreibt, sondern es energetisch ausgleicht und unterstützt!
Für diesen magischen Ausgleich verwende ich hochwertige Duftöle französischer Parfümeure, die ich persönlich so angepasst und verfeinert habe, dass sie perfekt geeignet sind. Das Ziel war ein Duft, der deinem Element (Feuer, Erde, Luft, Wasser) und deinem Zeichen Halt und Harmonie schenkt.
Wichtig: Die Funktion dieser Komposition ist die Unterstützung deiner Innenwelt, nicht die bloße Beduftung.
Ich erhalte Feedback, das die Besonderheit dieser Ausgleichsdüfte unterstreicht: Einige Kunden berichten, dass der Duft nicht sofort mit ihren gewohnten Vorstellungen in Resonanz trat – doch genau das ist die Magie! Nach der Entfaltung im Raum bemerkten sie, dass der Duft nicht nur gut angenommen wird, sondern sich oft als überraschender Lieblingsduft entpuppt und ich bereits angefragt werde, ob ich diesen Duft auch als Solo-Kerze (ohne dem Set) herstellen werde 😊
Nach langer Recherche, Testreihen und energetischer Prüfung der vier zentralen Element-Düfte hatte ich schließlich Duft und Stein fixiert.
Das Ensemble: Design, Botschaft und die Logistik der Liebe
Nun begann der aufwendige Prozess, alles in das perfekte Ensemble zu bringen.
1. Die Botschaft: Da der Stein nicht in die Kerze durfte (wegen des empfindlichen Brennverhaltens), entwickelte ich eine informative, persönliche Botschaft für jedes Sternzeichen. Wenige Zeilen, die erklären, wie Duft und Stein unterstützen, inklusive des Planeten. Die Worte dafür zu finden, war ein langer Prozess, da der Leser sofort erkennen soll, was diese Kombination für ihn bewirkt.
2. Die Kerzenform: Ich entschied mich für einen stilvollen 90g Tiegel mit Zierrand in elegantem Schwarz. Danach folgten Wochen des Testens der richtigen Dochte und Duftölkonzentrationen – mit höchster Priorität auf Brennsicherheit und der Einhaltung aller gesetzlichen Normen.
3. Das Etikett: Ein extrem aufwendiger Prozess, der Wochen in Anspruch nahm. Mit KI-Unterstützung für die Bilder und meinem Know-How in Grafikprogrammen gestaltete ich jedes Etikett individuell, inklusive persönlicher, kraftvoller Worte für jedes Zeichen.
4. Die Verpackung: Das Set sollte von außen magisch ansprechend sein, aber nicht zu viel verraten. Stein und Botschaft stilvoll verpackt, in einem eleganten schwarzen Kuvert, das gesamte Set in einem wunderschönen schwarzen Organzasäckchen mit goldenen Mond und Sternen.
Ende November 2025 konnte ich dann endlich in Produktion gehen.
Die sofortige und begeisterte Reaktion auf der ersten Ausstellung hat mich zutiefst in meiner künstlerischen Vision bestätigt.
Ich danke euch sehr dafür ❤️
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Warum ich Kerzen herstelle
Ich habe lange gesucht – und wenig gefunden. Zumindest soweit ich das beurteilen kann, gibt es am Markt kaum Duftkerzen, die meinen ethischen Maßstäben entsprechen: Tierleidfrei, vegan, umweltschonend, nachhaltig, kompromisslos rein.
Viele Produkte werden als „natürlich“ oder „rein“ bezeichnet – doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft etwas anderes: Duftöle mit Phthalaten, Dochte mit Paraffinummantelung, Wachse mit Zusätzen. Die Schere zwischen dem, was kommuniziert wird, und dem, was tatsächlich verarbeitet ist, ist groß. Und genau das hat mich angetrieben, selbst zu entwickeln.
Was ich wollte, war nicht nur ein schöner Duft, sondern ein Produkt, das ich mit gutem Gewissen herstellen und vertreten kann. Ein Produkt, das meiner Haltung entspricht – ohne Kompromisse, auch wenn das bedeutet, dass die Materialwahl extrem eingeschränkt ist.
Was das bedeutet
Ich kann nicht einfach den „gängigen“ Docht nehmen. Ich kann nicht jedes Duftöl und jedes Wachs verwenden. Ich prüfe alles – Herkunft, Zusammensetzung, Verhalten. Und ja, ich mache es mir damit schwer und verwende viel Zeit dafür. Ich mache es echt. Wertvoll. Durchdacht. Tragbar.
Der Entwicklungsprozess
Ich habe inzwischen über 250 Testkerzen gegossen. Ich habe Duftkompositionen entwickelt, die im Glas verschwanden. Dochte getestet, die rußten oder versanken. Kompositionen gegossen, die sich nicht binden wollten. Ich habe dokumentiert, verglichen, ausgeschlossen, neu begonnen. Und ich habe oft gezweifelt, ob das technisch überhaupt möglich ist – ethisch, pflanzenbasiert, stabil, duftend und sauber zugleich.
Aber ich habe nicht aufgegeben. Einige meiner Kerzen sind heute produktionsreif. Sie duften weich, entfalten sich langsam – und zeigen ein Flammenbild, das typisch ist für Sojawachs: Nicht starr, sondern lebendig. Die Flamme darf sich leicht bewegen – sie „atmet“. Das ist ein Zeichen für Natürlichkeit. Sojawachs brennt langsamer und kühler als Paraffin, aber nicht zwingend ruhig. Und genau das gehört dazu.
Der Prozess geht weiter
Ich bin nicht „fertig“. Ich entwickle laufend neue Duftkompositionen, stimme sie sensorisch ab, prüfe ihr Verhalten im Wachs. Jede neue Idee bringt neue Herausforderungen. Und ich nehme sie an.
Denn meine Kerzen sind kein Massenprodukt. Sie sind ein Ausdruck von Haltung, von Sorgfalt, von einem anderen Tempo. Und ich bin mittendrin.
Veröffentlicht am 28. September 2025
Halloween ist für mich mehr als nur ein Tag – es ist eine ganze Jahreszeit voller Magie und Geheimnisse, die sich über Wochen erstreckt. Es ist eine Leidenschaft, die tief in meiner Kindheit verwurzelt ist. Statt Märchen erzählte uns meine Mutter lieber gruselige Geschichten, die mich schon früh in die morbide, mystische Seite des Lebens eintauchen ließen. Das Kartenlegen wurde mir in die Wiege gelegt und ich sorgte bereits schon in jungen Jahren mit dieser Kunst für Aufsehen.
Schon in meiner 15-jährigen Laufbahn als Nageldesignerin habe ich Halloween zelebriert, mit aufwendigen Halloweennägeln und gruseligen Dekorationen. Für meine Dekorationen wurde ich sogar mit einem Preis ausgezeichnet und in der Zeitung gewürdigt. Nach der Schließung meines Studios entdeckte ich die Kunst der Horrorpuppen und setzte meine Leidenschaft für das Dunkle kreativ um. Auch wenn ich mich später auch viel der magischen Feenwelt zugewandt habe, schließt das eine das andere nicht aus – beide Welten haben ihren Ursprung in der mystischen, fantasievollen Seite des Lebens.
Besonders stolz bin ich auf meine selbstgemachten Duftkerzen & Duftkretionen, die diese Leidenschaft auf einzigartige Weise einfangen und für kurze Zeit auch als limitierte Halloween-Edition erhältlich sind (waren, ja nachdem wan du disen Beitrag liest). Sie wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und jede trägt den Geist von Fantasie und schönem Schrecken in sich. In jeder Kerze brennt nicht nur mein Herz für das Leben, sondern auch die Faszination für die geheimnisvolle, andere Seite.
So wird Halloween für mich zum einzigartigen Fest, das meine kreative Seele und meine Liebe zur Mystik perfekt vereint.
Mit herzlich-gruseligen Grüßen
Friederike / Riki